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Anwendung verschiedener Filter

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    Pixelgrafik


Filter werden in der Praxis bei der Grafikverarbeitung verwendet. Welcher Filter eingesetzt wird, entscheidet dabei der jeweilige Kontext. Das Grundprinzip der Filterungbesteht darin, jeden einzelnen Pixel eines Bildes im Sinne der Aufgabe zu bearbeiten. In diesem Zusammenhang kann das Bild als Matrix interpretiert werden,wobei jeder Pixel einen Index und einen Farbwert besitzt. Um den grundlegenden Funktionen der Filterung darzustellen, ist es notwendig, Graphikformate zu verwenden,welche die Bildinformation, im Wesentlichen die Farbtiefe pro Pixel imAscii- Format speichern. Die einfachsten Formate sind in folgender Tabelle zusammengefasst.Die Formate P4-P6 dienen der Speicherung im BCD Format und werden hiernicht weiter diskutiert.

 

 

 

 

 

Man unterscheidet je nach Anwendungsbezug Lineare Filter, Faltungsfilter oder auch Gradientfilter. Um z.B. ein Hervorheben einzelner Kanten eines Bildes zu realisieren, ist eine lineare Traversierung eines Bildes unzureichend. Es ist dann notwendig, die Umgebung eines Pixels einzubeziehen um den Pixelwert neu zu berechnen. Diese Neuberechnung auf der Grundlage der Umgebung gelingt mit so genannten Faltungsfiltern. Der Faltungsfilter stellt dabei eine Matrix (Maske) dar, die auch als Faltungskern (Kernel) bezeichnet wird. Die Veränderung der Pixel geschieht hier durch die Einbeziehung der Umgebung. Folgendes Bild veranschaulicht die Vorgehensweise für einen Mittelwertfilter, welcher einer Kantenglättung dient.

Da die Beschreibung  weiterer Filterarten den Rahmen der Seite sprengen würde, wurde ein kleines Script erstellt. In diesem sind auch Implementierungsansätze enthalten , die das Grundprinzip der Arbeit mit verschiedenen Filtern gut verdeutlichen.

    Script zur Arbeit mit Bilddateien

 

 

 

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